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Sommerakademie zur Zukunft der Ernährung vom 7.-11.8. 2011 PDF Drucken E-Mail

 

Hungerrevolten vs. Schlaraffenland 2.0 -

Wege zu einer zukunftsfähigen Ernährungssicherung

 


 

Programmentwurf hier als PDF


Flyer (engl.) zum Download

 

Call for Papers hier herunterladen

 

Internationale Studien und zahlreiche Experten warnen vor einer konfliktträchtigen und krisenhaften Zukunft und zeichnen sie in den drastischsten Szenarien: Wasserknappheit, sich ausbreitende Dürren, schwindende Artenvielfalt, Bodendegradierung und -erosion, unberechenbare Klimaschwankungen - vorallem die zukünftigen Bedrohungen für die Nahrungsmittelproduktion sind vielfältig. Ein Produktionsproblem?

 

Schon heute hungert fast eine Milliarde Menschen- ein vergleichbarer Anteil der Weltbevölkerung- auch in sogenannten Entwicklungsländern- ist krankhaft übergewichtig und allein in Deutschland werden jährlich Lebensmittel im Wert von 20 Milliarden Euro vernichtet. Ein Verteilungsproblem?

 

Die jungen Menschen von heute werden diese konfliktträchtige und krisenhafte Zukunft noch miterleben- Zeit etwas zu ihrer friedlichen Gestaltung beizutragen! Studierende und junge Wissenschaftler aus Friedens- und Konfliktforschung, Entwicklungsforschung, Agrar- und Ernährungsforschung, Klimaforschung und deren Querschnittsthemen sind herzlich eingeladen mit WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen und AktivistInnen zu Diskutieren, neue Ideen zu entwickeln und ihre eigene wissenschaftliche Arbeit voran zu treiben.

 

Referentinnen und Referenten:

 

stephan albrecht

 

PD Dr. Stephan Albrecht, studierte Chemie, Geschichte, Politik- und Erziehungswissenschaften in Bonn und Hamburg. U.a. 1980-83 Referent im Wissenschaftsministerium des Landes Hamburg, 1985-88 Berater des Wirtschaftssenators Meyer-Abich. Derzeit Mitarbeiter der Forschungsgruppe Technologiefolgenabschätzung zur modernen Biotechnologie in der Pflanzenzüchtung und der Landwirtschaft an der Universität Hamburg.

Dr. Tim Aus der Beek, studied Hydrology at the University of Freiburg and got his diploma for the thesis: "The further development of the catchment model TACD and its application to the H.J.Andrews Experimental Forest, Oregon, USA". He is currently working at the Centre for Environmental Systems Research at the University of Kassel.

HIs main interests are: Projectwork:

o Global Environmental Outlook 4 -GEO4- (UNEP)
o STREMP (DFG)
o Modellregion Mongolei -MOMO- (BMBF)        
hartmut graßl Prof. Dr. Hartmut Graßl, studierte in München Physik und Meteorologie. Promovierte in München mit einer Arbeit über die Bestimmung der Größenverteilung von Wolkenelementen aus spektralen Transmissionsmessungen. 1976-1981Habilitation zum Thema: "Strahlungsübertragung in getrübten Atmosphären und in Wolken" in Hamburg. Ab 1984 Direktor des Instituts für Physik am GKSS-Forschungszentrum bei Hamburg. 1988-2005 ging er an die Universität Hamburg als Hochschullehrer und an das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI) als Direktor. Mitglied der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre" und "Schutz der Erdatmosphäre". Mitglied und Vorsitzender des WBGU 1992-1994 und erneut seit 2000. Beiratsvorsitzender der VDW seit 2010 sowie langjähriges Mitglied des IPCC in Genf und Leiter des Forschungsinstitutes.
christine schweitzer

 

Christine Schweitzer, Ph.D., Ethnologin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im IFGK und Research Director der internationalen NGO "Nonviolent Peaceforce". Sie ist ehrenamtlich und hauptberuflich in der Friedensbewegung aktiv, u.a. Angestellte der Föderation Gewaltfreier Aktionsgruppen, Vorstandsmitglied des Bundes für Soziale Verteidigung und Redakteurin des vom Netzwerk Friedenskooperative herausgegebenen Magazins Friedensforum. 2009 hat sie in Coventry (England) mit einer Dissertation mit dem Thema: "Strategies of Intervention in Protracted Violent Conflicts by Civil Society Actors. The Example of Interventions in the Violent Conflicts in the Area of Former Yugoslavia 1990-2002" promoviert. Christine Schweitzers Schwerpunkte sind internationale Friedensarbeit, Konfliktintervention, soziale Verteidigung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung.  



 

Tagungsort: Universität Witzenhausen

 

Dauer: Sonntag 7. August 2011, 14.00 Uhr bis Donnerstag 11. August 2011, 14.00 Uhr

 

Tagungsbeitrag: 150€ bei Unterbringung im Einzelzimmer, 120€ bei Unterbringung im Doppelzimmer,

90€ im Dreibettzimmer 

 

 

Welche Konsequenzen hat unser heutiges Handeln in der Landwirtschaft, der Nahrungsmittelproduktion, des Agrarhandels und der Entwicklungspolitik? Wie können friedliche Lösungen der anstehenden Ernährungskonflikte angelegt und wer werden die wichtigen Akteure sein? Wie kann eine weitere Spaltung der Welt in Hungernde und Überernährte angehalten und besser noch umgekehrt werden?


Im Fokus der Sommerakademie steht die Vernetzung- zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen, zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen den Anschauungsweisen der unterschiedlichen Weltregionen. Aus diesem Grund werden wir aus den eingegangenen Bewerbungen eine ausgewogene Studiengruppe zusammenstellen, die weitestgehend die unterschiedlichen Aspekte abdecken wird.

Zu der Vermittlung von Grundlagen des interdisziplinären und interkulturellen Arbeitens werden wir die Schnittmengen der drei Themengruppen Konflikte-Landwirtschaft-Ernährung in Arbeitsgruppen inhaltlich voranbringen und neue Verbindungen schaffen. Zum Abschluss der Akademie werden wir auf diesen Grundstock an neuen Efahrungen aufbauen und uns mit anderen in Form einer Open-Space-Veranstaltung vernetzen.


Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen - bitte bewerbt Euch frühzeitig!

 

Interessierte an der Sommerakademie schicken bis 1. Juli 2011 ein Motivationsschreiben mit Kurzbiographie, wissenschaftlichem Schwerpunkt mit kurzen Thesenpapier, eigenem Beitrag zur und Erwartung an die Sommerakademie. 

Ausländische Studierende sind ausdrücklich dazu eingeladen uns ihre Bewerbung zukommen zu lassen - wir streben einen Anteil ausländischer Studierender von 50% an.

 

Bei Teilnehmenden mit geringem Einkommen kann der Tagungsbeitrag ermäßigt werden, eine Angabe des maximal möglichen Beitrags in der Bewerbung ist dafür nötig.

 

Kontakt: Organizationsteam an der Uni Witzenhausen: fof.summerschool(at)googlemail.com

                Projektreferentin Zoe Heuschkel: heuschkel(at)zukunftderernaehrung.org

 

 

Wenn wir nicht die richtigen Antworten finden, müssen wir uns fragen, ob wir die richtigen Fragen stellen.